2026

Donnerstag

Theaterstück ”Die Ermittlung” von Peter Weiss

19:30

Die Ermittlung – Ein Theaterstück von Peter Weiss

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Namen des Präsidenten des Landgerichts Bielefeld und des Vorstands der Juristischen Gesellschaft Ostwestfalen-Lippe e.V. laden wir Sie hiermit zu einer gemeinsamen Veranstaltung ein, dem Besuch des Theaterstücks

Die Ermittlung – Ein Oratorium in 11 Gesängen

Dieses Theaterstück des Dramatikers Peter Weiss aus dem Jahr 1965 thematisiert den ersten Frankfurter Auschwitzprozess mit den Mitteln des dokumentarischen Theaters. Es wurde von Beginn an kontrovers diskutiert. Schlagartig löste sich das zwei Jahrzehnte gesammelte Schweigen über Auschwitz. Seit den 1990er Jahren hat das Stück eine besondere Bedeutung im Rahmen der deutschen Erinnerungskultur. Die Regie des auf etwa zwei Stunden (ohne Pause) gekürzten Stückes führt Jens Domheim.

Die elf „Gesänge" der Ermittlung folgen dem Weg der Opfer von der Rampe bei der Ankunft in Auschwitz bis in die Gaskammern und Krematorien. Sie berichten so von den grausamen Facetten der anonymen Massenvernichtung und fassen den Prozessverlauf zusammen. Das Stück präsentiert die Aussagen von Zeuginnen und Zeugen, von Verteidigern, Anklägern und Richtern so, dass die Widersprüche zwischen den Aussagen der Täter und Opfer die Zuschauerinnen und Zuschauer permanent zu eigenen Wertungen zwingen.

Das Theaterstück ist eine Produktion von:
triastheater – reviertreu seit 1991

Veranstalter sind:
Der Präsident des Landgerichts Bielefeld und die Juristische Gesellschaft OWL e.V.

Das Theaterstück wird aufgeführt:

Donnerstag, 05. Februar 2026 - Beginn: 19.30 Uhr (Einlass 18:30 Uhr)
Alter Schwurgerichtssaal des Landgerichts Bielefeld (Saal 44)
Niederwall 71, 33602 Bielefeld

Der Eintritt ist frei.

Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer muss sich separat unter Verwendung des nachfolgenden Anmeldetools anmelden.

Anmeldung (solange Plätze verfügbar) unter
https://beteiligung.nrw.de/k/-C3fmp86U

Das Parkhaus Herrmannstraße ist an diesem Abend bis 22.30 Uhr geöffnet.

Der Präsident des Landgerichts Bielefeld und der Vorstand der Juristischen Gesellschaft Ostwestfalen-Lippe freuen sich auf Ihr Kommen. Gäste sind – wie immer – willkommen.

Donnerstag

Mitgliederversammlung 2026 - Juristische Gesellschaft OWL

Mitgliederversammlung 2026

Liebe Mitglieder der Juristischen Gesellschaft,

im Namen des Vorstandes der Juristischen Gesellschaft OWL lade ich Sie hiermit zu der Mitgliederversammlung 2026 ein.

Der Vorstand der Juristischen Gesellschaft OWL hat sich entschlossen, die Mitgliederversammlung 2026 wieder nach den Regelungen der aktuellen Satzung als Videokonferenz durchzuführen.

Die Mitgliederversammlung 2026 wird am

Donnerstag, 19. Februar 2026, ab 18:00 Uhr

als Videokonferenz durchgeführt werden.
Die Videoübertragung erfolgt über das Programm „Zoom“.

Um an der Videokonferenz teilnehmen zu können, müssen Sie sich über die folgenden Einwahldaten einwählen:

Thema: Mitgliederversammlung der Juristischen Gesellschaft OWL
Uhrzeit: 19. Februar 2026 18:00 Uhr

Zoom-Meeting beitreten https:
//uni-bielefeld.zoom-x.de/j/64551415811?pwd=3bPGNaYnyAchB00sBaXVWTeB0bnenw.1

Meeting-ID: 645 5141 5811
Passwort: 049993

Der Vorstand der Juristischen Gesellschaft OWL schlägt für die Mitgliederversammlung 2026 folgende Tagesordnung vor:

1. Feststellung der satzungsgemäßen Ladung Beschluss über offene Abstimmung Beschluss über Abstimmung en bloc
2. Genehmigung der vorgeschlagenen Tagesordnung
3. Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung vom 30.01.2025
4. Bericht des Vorstands
5. Bericht des Schatzmeisters
6. Bericht der Kassenprüfer
7. Beschluss über die (Wieder-) Wahl der Mitglieder des Vorstands (1. Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands und 2. Mitglieder des erweiterten Vorstands)
8. Beschluss über die (Wieder-) Wahl der Kassenprüfer
9. Vorausschau auf die kommenden Veranstaltungen der Juristischen Gesellschaft Ostwestfalen-Lippe in den verbleibenden Monaten 2026
10. Verschiedenes

Das Protokoll über die Mitgliederversammlung vom 30.01.2025 kann per E-Mail angefordert werden.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Matthias Rose
Schriftführer

Dienstag

Zwei Dissertationen mit Promotionspreis der Juristischen Gesellschaft OWL ausgezeichnet

Gruppenbild v.l.: Dr. Matthias Rose, Prof’in. Dr. Marie Herberger, Prof. Dr. Franz Mayer, Dr. Max Ransiek, Klaus Petermann, Dr. Lucas Erxleben, Prof. Dr. Till Elgeti, Prof’in. Dr. Ulrike Davy
v.l.: Dr. Matthias Rose, Prof’in. Dr. Marie Herberger, Prof. Dr. Franz Mayer, Dr. Max Ransiek, Klaus Petermann, Dr. Lucas Erxleben, Prof. Dr. Till Elgeti, Prof’in. Dr. Ulrike Davy

Ein Bericht von Lisa Janowski – Pressereferentin der Fakultät Bielefeld

Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung sind zwei an der Fakultät für Rechtswissenschaft entstandene Dissertationen mit den Promotionspreisen der Juristischen Gesellschaft Ostwestfalen-Lippe e.V. ausgezeichnet worden. Die Preise gingen an Dr. Max Ransiek und Dr. Lucas Erxleben. Beide Arbeiten wurden mit der Bestnote summa cum laude bewertet und von der Juristischen Gesellschaft mit jeweils 500 Euro prämiert.

Dass es an diesem Abend nicht nur um Würdigung, sondern auch um Vermittlung ging, wurde schnell deutlich. Die Preisträger stellten ihre Forschung selbst vor – mit dem Anspruch, auch diejenigen mitzunehmen, die nicht täglich mit verfassungsrechtlichen Gleichheitsfragen oder Investitionsschutzabkommen befasst sind. Eine Herausforderung, die beide überzeugend meisterten: komplex, aber zugänglich; präzise, ohne sich im Detail zu verlieren.

Klaus Petermann, Präsident des Landgerichts Bielefeld und erster Vorsitzende der Juristischen Gesellschaft OWL, eröffnete den Abend und erinnerte an das Anliegen der seit 1982 bestehenden Gesellschaft, herausragende juristische Forschung sichtbar zu machen und gezielt zu fördern.

Die Laudatio von Prof. Dr. Till Elgeti schlug einen Bogen von der eigenen Promotionszeit hin zu den ausgezeichneten Arbeiten. Dabei wurde auch ein grundlegender Unterschied hervorgehoben: Während naturwissenschaftliche Forschung oft auf empirische Eindeutigkeit zielt, bewegt sich die Rechtswissenschaft in einem Feld, in dem Argumentation, Systembildung und Wertungsfragen im Zentrum stehen. Gerade deshalb, so Elgeti, komme Dissertationen eine besondere Bedeutung zu, denn sie strukturieren, ordnen und treiben den fachlichen Diskurs voran.

Kurz und knapp: Zwei Doktorarbeiten in je 20 Minuten

Den Auftakt der Kurzvorträge machte Dr. Lucas Erxleben. Er näherte sich einer ebenso grundlegenden wie praktisch relevanten Frage: Darf der Staat ungleich behandeln, selbst dann, wenn zwischen den Betroffenen keine relevanten Unterschiede bestehen? Ausgehend von Beispielen wie medizinischen Triage-Entscheidungen entwickelte er ein differenziertes Modell, das unter bestimmten Voraussetzungen den Zufall als Auswahlkriterium vorschreibt. In der anschließenden Diskussion wurde insbesondere die konkrete Ausgestaltung solcher Verfahren weiter vertieft.

Im Anschluss nahm Dr. Max Ransiek das Publikum mit in die Welt internationaler Investitionsstreitigkeiten. Seine Dissertation untersucht, wie Schiedsgerichte mit den Erwartungen von Investoren umgehen. Etwa wenn Staaten durch neue Gesetze, steuerliche Änderungen oder strengere Umweltauflagen in bestehende wirtschaftliche Kalkulationen eingreifen. Anhand konkreter Fälle wurde deutlich, wie nah diese Fragen an realen politischen und wirtschaftlichen Konflikten liegen. Zugleich machte Ransiek auf strukturelle Herausforderungen aufmerksam, etwa die begrenzte Transparenz vieler Verfahren und den daraus resultierenden Regulierungsbedarf.

Forschung mit gesellschaftlicher Relevanz

Zwischen Ernst und einem leichten Augenzwinkern stand dabei immer wieder die Frage im Raum, wie „partytauglich“ solche Themen eigentlich sind. Die Antwort des Abends: erstaunlich gut, wenn man sie so erklärt bekommt.

Die Preisverleihung machte einmal mehr deutlich, welchen Stellenwert Dissertationen in der Rechtswissenschaft haben. Sie sind weit mehr als ein Qualifikationsschritt: Häufig setzen sie Impulse für Rechtsprechung, Gesetzgebung und gesellschaftliche Debatten. Und das gerade dort, wo neue Konfliktlagen nach tragfähigen rechtlichen Antworten verlangen.

Beim anschließenden Ausklang im Universitätseigenen Restaurant Univarza wurde der Austausch in entspannter Atmosphäre fortgesetzt.

Dienstag

Mitgliederversammlung 2026 - Juristische Gesellschaft OWL - Wahl des Vorstands

18:00

Liebe Mitglieder der Juristischen Gesellschaft Ostwestfalen-Lippe,

das Amtsgericht Bielefeld Vereinsregister hat die Durchführung der Wahl des Vorstands beanstandet und die Eintragung der Amtsträgerwechsel in das Vereinsregister abgelehnt. Daher müssen wir die Wahl des Vorstandes der Juristischen Gesellschaft Ostwestfalen-Lippe wiederholen. Aus diesem Grund lädt der (bisherige) Vorstand der Juristischen Gesellschaft Ostwestfalen-Lippe Sie hiermit zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ein.

Die außerordentliche Mitgliederversammlung wird am

Dienstag den 19. Mai 2026 ab 18:00 Uhr

als Videokonferenz durchgeführt werden. Die Videoübertragung erfolgt über das Programm „Zoom“.

Um an der Videokonferenz teilnehmen zu können, müssen Sie sich über die folgenden Einwahldaten einwählen:

Zoom-Meeting beitreten:
https://uni-bielefeld.zoom-x.de/j/61833468257?pwd=21CsvgNXvBSW6ma4AzGKonnu7frFUO.1

Meeting-ID: 618 3346 8257
Passwort: 971103

Die Mitglieder der Juristischen Gesellschaft Ostwestfalen-Lippe haben zu Beginn der außerordentlichen Mitgliederversammlung ihre Identität zur Gewissheit des Vorsitzenden der Gesellschaft online nachzuweisen.

Sie können ihre Mitgliedschaftsrecht durch Handzeichen am Bildschirm oder durch Handzeichensymbol des Programms „Zoom“ ausüben.

Der Vorstand schlägt für die außerordentliche Mitgliederversammlung folgende Tagesordnung vor:

TOP 1: Feststellung der satzungsgemäßen Ladung

TOP 2: Beschluss über offene Abstimmung

TOP 3: Beschluss über die Genehmigung der vorgeschlagenen Tagesordnung

TOP 4: Bericht des Vorstands

TOP 5: Beschlüsse über die (Neu und Wieder-) Wahl der Mitglieder des Vorstands
1. Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands:
- Beschluss über die Wiederwahl des ersten Vorsitzenden, Herrn Präsidenten des Landgerichts Bielefeld Klaus Petermann
- Beschluss über die Neuwahl der zweiten Vorsitzenden, Frau Professorin Dr. Marie Herberger
- Beschluss über die Neuwahl des Schatzmeisters, Herrn Rechtsanwalt Professor Dr. Til Elgeti
- Beschluss über die Wiederwahl des Schriftführers, Herrn Notar a.D. Dr. Matthias Rose

2. Mitglieder des erweiterten Vorstands:
- Beschluss über die Neuwahl von Herrn Professor Dr. Johannes Hellermann
- Beschluss über die Neuwahl von Frau Professorin Dr. Angelika SIehr, LL.M.
- Beschluss über die Neuwahl von Herrn Professor Dr. Wolfgang Schild
- Beschluss über die Wiederwahl von Frau Präsidentin des Landgerichts Detmold Giesela Nagel
- Beschluss über die Neuwahl von Herrn Vizepräsidenten des Landgerichts Bielefeld Christian Weyandt
- Beschluss über die Neuwahl von Frau Präsidentin des Verwaltungsgerichts Minden Kathrin Junkerkahlefeld
- Beschluss über die Neuwahl von Herrn Präsidenten des Sozialgerichts Detmold Uwe Wacker
- Beschluss über die Wiederwahl von Herrn Direktor des Arbeitsgerichts Bielefeld a.D. Joachim Kleveman
- Beschluss über die Wiederwahl von Herrn Rechtsanwalt und Notar Dr. Kevin Kruse

TOP 6: Verschiedenes
Anträge auf Änderungen und/oder Ergänzungen der Tagesordnung können bis zum 15. Mai 2026 per eMail an die eMail-Adresse der Juristischen Gesellschaft Ostwestfalen gestellt werden. Das Gleiche gilt für Anträge auf Änderungen und / oder Ergänzungen der Wahlvorschläge.

Anlage zu TOP 5 (Beschlüsse über die (Neu- und Wieder-) Wahl der Mitglieder des Vorstands):
1. Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands:
- Die berufliche Adresse des ersten Vorsitzenden, Herrn Präsidenten des Landgerichts Bielefeld Klaus Petermann, lautet: Landgericht Bielefeld, Niederwall 71, 33602 Bielefeld.
- Die berufliche Adresse der zweiten Vorsitzenden, Frau Professorin Dr. Marie Herberger, lautet: Universität Bielefeld, Universitätsstraße 25, 33615 Bielefeld.
- Die berufliche Adresse des Schatzmeisters, Herrn Rechtsanwalt Professor Dr. Til Elgeti, lautet: Rechtsanwälte Wolter Hoppenberg, Münsterstrasse 1-3, 59065 Hamm.
- Die berufliche Adresse des Schriftführers, Herrn Notar a.D. Dr. Matthias Rose, lautet: Adenauerplatz 4, 33602 Bielefeld.

2. Mitglieder des erweiterten Vorstands:
- Die berufliche Adresse von Herrn Professor Dr. Johannes Hellermann lautet: Universität Bielefeld, Universitätsstraße 25, 33615 Bielefeld.
- Die berufliche Adresse von Frau Professorin Dr. Angelika Siehr, LL.M. lautet: Universität Bielefeld, Universitätsstraße 25, 33615 Bielefeld.
- Die berufliche Adresse von Herrn Professor Dr. Wolfgang Schild lautet: Universität Bielefeld, Universitätsstraße 25, 33615 Bielefeld.
- Die berufliche Adresse von Frau Präsidentin des Landgerichts Detmold Giesela Nagel lautet: Landgericht Detmold, Paulinenstraße 46, 32756 Detmold.
- Die berufliche Adresse von Herrn Vizepräsidenten des Landgerichts Bielefeld Christian Weyandt lautet: Landgericht Bielefeld, Niederwall 71, 33602 Bielefeld.
- Die berufliche Adresse von Frau Präsidentin des Verwaltungsgerichts Minden Kathrin Junkerkahlefeld lautet: Verwaltungsgericht Minden, Königswall 8, 32423 Minden.
- Die berufliche Adresse von Herrn Präsidenten des Sozialgerichts Detmold Uwe Wacker lautet: Sozialgericht Detmold, Richthofenstraße 3, 32756 Detmold.
- Die berufliche Adresse von Herrn Direktor des Arbeitsgerichts Bielefeld a.D. Joachim Kleveman, lautet: Arbeitsgericht Bielefeld, Gerichtsstraße 6, 33602 Bielefeld.
- Die berufliche Adresse von Herrn Rechtsanwalt und Notar Dr. Kevin Kruse lautet: Rechtsanwälte Brandi, Adenauerplatz 1, 33602 Bielefeld.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag des Vorstandes
Dr. Matthias Rose
(Schriftführer)

Freitag

Studienfahrt 2026

Studienfahrt 2026

Liebe Mitglieder der Juristischen Gesellschaft Ostwestfalen-Lippe,

die Studienfahrt 2026 nach München muss leider wegen zu geringer Zahl angemeldeter Teilnehmer abgesagt werden.

Herzliche Grüße
Dr. Matthias Rose
Schriftführer